Visionen der gerechten Gesellschaft - sozialethische Grundsätze des Judentums

Veranstaltung des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung im Rahmen der Reihe "In welcher Gesellschaft wollen wir leben". Vortrag von Jobst Paul mit Diskussion und musikalischen Einlagen.

Di. 28.4.2020 / 19.00 Uhr / Eintritt: 3 Euro
Bergische VHS / Auer Schulstraße 20 / 42103 Wuppertal

Veranstaltung des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung  im Rahmen der Reihe "In welcher Gesellschaft wollen wir leben". Vortrag von Jobst Paul mit Diskussion und musikalischen Einlagen.

„LEUTE, AUF DEREN Freundschaft ich stolz bin, und alles Juden!“ (Friedrich Engels).

GERECHTIGKEIT, Weisheit, Augenmaß – und der Glaube an den Menschen: Ungefähr so könnte man die Emotionen hinter den sozial und wirtschaftsethischen Grundsätzen des Judentums charakterisieren. Seit ihrem Ursprung in den Erfahrungen des mosaischen Staats bewahrt sich die jüdische Sozialethik den Blick auf das Wohl der Menschheit insgesamt. In der Epoche der Industriellen Revolution verhinderten Antisemitismus und Judenhass, dass dieser Blick sich durchsetzen konnte. Dennoch schlugen sich jüdische Leitideen in der Geschichte der Arbeiterbewegung und des Sozialismus nieder. Angesichts unabweisbarer Krisen können sie heute erneut wertvolle Anregungen geben.

(www.diss-duisburg.de)