Soziale Teilhabe beim Integration Day 2019

Am 1. Oktober haben rund 5.000 Menschen den Integration Day in der Historischen Stadthalle Wuppertal besucht. Die Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe war mit einem Messestand dabei und hat ihr vielfältiges Angebot präsentiert.

Trotz des regnerischen Wetters waren zahlreiche Besucher zum Integration Day in die Historische Stadthalle gekommen. Unter dem Motto „My Job, My Life, My Wuppertal“ konnten sich zugewanderte Menschen auf der Integrationsmesse zu Themen wie Arbeit, Bildung und Freizeitmöglichkeiten in unserer Stadt informieren. Dolmetscher haben die Besucher durch die nach Themenschwerpunkten gegliederten Säle der Historischen Stadthalle gelotst und ihnen einen Überblick über die verschiedenen Stände und Angebote gegeben.

Im Mendelssohnsaal in der ersten Etage hatten die Besucher die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Angebote der Sozialen Teilhabe zu informieren. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in ihrer Sprache mit den Fachberatern unserer Abteilung Migrationsdienste auszutauschen. Die Migrationsdienste halten für Zugewanderte verschiedene Beratungsangebote, wie beispielsweise die Flüchtlingsberatung, die Verfahrensberatung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF), die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) und die Hilfe für neuzugewanderte EU-Bürger (Valponto Plus), bereit.

Für viele Besucher waren auch Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten wichtige Themen, die sie am Stand der Sozialen Teilhabe angesprochen haben. Die Fachberater der Migrationsdienste verteilten daher reichlich Informationsprospekte zu ihren Projekten „Futurum NRW“ und „Partizipation Bergisches Städtedreieck“, über die Zugewanderte Zugang zum Arbeitsmarkt finden. Jungen Messebesuchern, die nach einem Ausbildungsplatz suchen, standen die Fachberater unserer Abteilung Jobcoaching und Vermittlung zur Verfügung.

Ebenso war die Nachfrage nach Deutschkursen für Erwachsene, Sprachspielgruppen für Kinder und Freizeitmöglichkeiten für Familien groß. Hier konnten die Fachberater unserer Evangelischen Familienbildungsstätte (eFaBi) weiterhelfen und auf ihre Angebote aufmerksam machen.

Die Soziale Teilhabe war auch im Saal des „Ehrenamtskaffees“ vertreten. Hier haben Mitarbeitende der Abteilung Migrationsdienste interessierte Besucher in einer gemütlichen Atmosphäre bei Kaffee und Keksen die Möglichkeiten von Einzel- und Familienpatenschaften oder Vormundschaften vorgestellt.

Text und Fotos: Juliane Geyer / Soziale Teilhabe