Neue Diakonie Akademie in der Konsumstraße

Um die notwendigen Rahmenbedingungen für künftige Pflegefachfrauen und -männer zu schaffen, hat die Diakonische Altenhilfe Wuppertal gGmbH ein Gebäude in der Konsumstraße gekauft und baut dieses bis 2020 zu einem Schulgebäude um.

Im vergangenen Jahr hat die Diakonischen Altenhilfe Wuppertal mit den Partnern des Helios Klinikum Wuppertal und der DRK Schwesternschaft Wuppertal die wegweisende Kooperation für den Pflegenachwuchs in Wuppertal vorgestellt. Damit setzen die Partner Maßstäbe in Wuppertal für eine generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau / zum Pflegefachmann.

Um die notwendigen Rahmenbedingungen für künftige Pflegefachfrauen und -männer zu schaffen, hat die Diakonische Altenhilfe Wuppertal gGmbH ein Gebäude in der Konsumstraße gekauft und baut dieses bis 2020 zu einem Schulgebäude um. Alle Auszubildenden werden in Theorie und Praxis in sieben Klassenräume eine kompetente und zukunftsorientierte Pflegeausbildung erhalten unter der neuen Leitung von Stefan Leopold. Der theoretische Unterricht findet in enger Abstimmung zwischen der Diakonie Akademie und dem Helios Bildungszentrum statt, um für die vielfältigen An- und Herausforderungen in den verschiedenen Pflegebereichen gut gewappnet zu sein.

„Wir schaffen mit dem Umbau in der Konsumstraße die optimale Voraussetzung, für die künftigen gesetzlichen Anforderungen in der Pflegeausbildung“, so Diakoniedirektor Dr. Martin Hamburger und fügt hinzu: „Wir schaffen ein zukunftsweisendes Projekt, das uns als Diakonie Wuppertal auszeichnet“. Die Attraktivität eines Berufes beginnt bei einer verlässlichen, vielseitigen Ausbildung und guten Rahmenbedingungen. „Der Standort in der Konsumstraße ist ideal für ein Schulgebäude, er ist nicht weit vom Wuppertaler Zentrum gelegen. Mit über 1.000 Mitarbeitenden als größter Altenhilfeträger in Wuppertal bieten wir etwa 1.600 Kunden unsere Dienste an. Mit der Kooperation und unserer neuen Diakonie Akademie sind wir gut aufestellt, um junge Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner auf ihren Beruf vorzubereiten“, sagt Cornelia Maria Schott, Geschäftsführerin der Diakonischen Altenhilfe.

Den Anstoß für die Kooperation und den Umbau für die neue Diakonie Akademie hat das Pflegeberufegesetz im letzten Jahr gegeben, das eine gemeinsame Ausbildung von Pflegekräften fordert. Das Gesetz ist unabhängig davon, ob später ein Einsatz in der Altenpflege, in der Kranken- oder Kinderkrankenpflege beabsichtigt ist.

Laut neuem Pflegeberufegesetz gehören zu der praktischen Ausbildung Pflichteinsätze in der stationären Akutpflege, in der stationären Langzeitpflege, in der ambulanten Pflege, in der stationären pädiatrischen Versorgung und in der Psychiatrie/Gerontopsychiatrie. Mindestens 2500 Praxisstunden müssen in der dreijährigen Ausbildung absolviert werden, dazu kommen 2100 Theoriestunden.

 

Gruppenfoto:
Umbau für das neue Schulgebäude der Diakonie Akademie: (v.l.n.r.) Christine Vieweg und Cornelia-Maria Schott (Geschäftsführerinnen der Diakonischen Altenhilfe Wuppertal), Dr. Martin Hamburger (Diakoniedirektor), Stefan Leopold (Akademieleiter), Jaqueline Spitthoff (Bauleitung: Die Bauleiter). Stephan Schuhmacher (Geschäftsführer Schuhmacher Standort-Entwicklung), Wolf-Dieter Gawehn-Harnisch (Architekt) sowie Janina Romig und Natali Walter (Schuhmacher Standort-Entwicklung).

 

Text und Fotos: Romina Volmer