Eine Aktionswoche voller Spaß und Begeisterung

Die Vorfreude der Bewohner ist groß, wenn die alljährlich stattfindende „Aktionswoche“ des Diakoniezentrums Friedrich-von-Bodelschwingh naht. Auch in diesem Jahr stellten die Mitarbeitenden wieder ein buntes Programm aus sportlichen und kulturellen Freizeitaktivitäten auf die Beine und freuten sich über die zahlreiche Teilnahme.

Die „Aktionswoche“ startete an einem heißen Sommertag am Beyenburger Stausee mit einer Drachenbootfahrt. Anschließend konnten die Teilnehmenden ihre Koordinationsfähigkeit in Einerkajaks und einem schmalen Kanadier unter Beweis stellen. Einige Versuche endeten schnell im Wasser, was dank der hohen Temperaturen jedoch eine willkommene Abkühlung war. Eine andere Gruppe ging an diesem Tag zum Bowling in die „Alte Papierfabrik“ in Wuppertal. Die Teilnehmenden teilten sich in Teams auf und traten in einem freundschaftlichen Turnier gegeneinander an, bei dem der Spaß am Spiel im Vordergrund stand.

Am nächsten Morgen machten sich die Bewohner zu einer 30 Kilometer langen Radtour auf. Sie führte vom Zooviertel über die Sambatrasse, dann über die Wuppertaler Südhöhen zum Toelleturm, durch den Vorwerkschen Park am Murmelbach entlang und über die Nordbahntrasse zurück zum Ausgangspunkt. Zeitgleich machte sich eine andere Gruppe auf den Weg zum „Haus der Geschichte“ in Bonn. In einer spannenden Ausstellung wurde mithilfe von Zeitdokumenten und Filmen die Geschichte von 1945 bis zur Gegenwart nachgezeichnet.

Die diesjährige Wanderung folgte dem „Historischen Rundweg Hückeswagen“, der entlang der Wuppertalsperre durch die dörfliche Altstadt hin zum Schoß Hückeswagen verläuft. Am Ende der Tour erreichten die Wanderer eine kleine „Friedenskapelle“ zum Gedenken an verstorbene russische Kriegsgefangene, die zum Verweilen einlud. Mit fünf längeren Pausen und dem Stopp an einer Eisdiele hielten alle Teilnehmenden trotz des heißen Wetters den 12-Kilometer-Marsch durch.

Ein Highlight der „Aktionswoche“ war der Besuch in der Wuppertaler Laserplex-Arena. Voller Vorfreude hatten sich die Bewohner bereits strategisch auf das Lasertag-Spiel vorbereitet und überlegt, wie sie die Weste der anderen Spieler mit ihrem Phaser markieren könnten, ohne dabei selbst getroffen zu werden. Auf dem futuristischen Spielfeld der Laserplex-Arena konnten die Teams schließlich im sportlichen Wettstreit gegeneinander antreten. Für die älteren Langzeitbewohner wurde an diesem Tag ein Bingospiel organisiert. Mit Interesse und Konzentration folgten sie dem Spiel und genossen einen unterhaltsamen Nachmittag.

Am folgenden Tag wurde der Wuppertaler Zoo besucht. Die Teilnehmenden konnten Elefanten, Bären und Löwen aus der Nähe betrachten und viele weitere exotische Arten kennenlernen. Eine andere Gruppe machte sich auf zum Spaßbad „Aqualand“ in Köln. Für viele Teilnehmer war die Rutsche eine besondere Attraktion, so dass sie nicht müde wurden, nach der Rutschpartie direkt wieder neu zu starten.

Am letzten Tag besuchten die Bewohner die „DASA Arbeitswelt Ausstellung“ in Dortmund. Auf einer gigantischen Ausstellungsfläche, fast so groß wie zwei Fußballfelder, konnten die Besucher verschiedene Erlebniswelten erkunden. Überraschende Raumeindrücke, faszinierende Objekte und Mitmachstationen, wie der Flug- und LKW-Simulator, zogen die Teilnehmenden in ihren Bann.

Alle Aktionstage endeten für die Bewohner mit einem gemeinschaftlichen Abendessen, bei dem auch den Daheimgebliebenen von den Erlebnissen erzählt wurde. Die Wohngruppen bereiteten Linsensuppe, Chili con Carne, Kartoffelsalat und einen Brasilianischer Eintopf zu. Die „Aktionswoche“ endete mit einem Grillabend im Garten der Oberstraße, bei dem die Bewohner und Mitarbeitenden auf eine Woche voller Spaß zurückblicken konnten.

Text und Fotos: Thomas Klein